Samstag, 05. Juli 2025
Das Motto des diesjährigen Pilgertages kommt etwas apokalyptisch daher. Es beschwört den Weltuntergang:
"Und wenn morgen die Welt unterginge..."
Wir wissen alle, wie es weitergeht: "... dann würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen."
Dieses Sprichwort wird Martin Luther zugeschrieben.
Es ist der Inbegriff von Hoffnung und Haltung.
Die Haltung ist: Sich nicht klein kriegen lassen – gepaart mit dem Mut, den Augenblick, die Gegenwart sinnvoll zu gestalten, komme was will. Und sinnvoll gestalten – das heißt: Entgegen aller Unkenrufe einen Anker in die Zukunft hineinwerfen. Darauf vertrauen, dass die Mühe lohnt, dass die Mühe und die Arbeit kostbar ist und Frucht trägt. Und wenn nicht mehr für mich, dann für die, die nach mir kommen, für unsere Nachkommen.
Mit diesen und ähnlichen Gedanken gingen rund 35 Menschen auf die große Pilger-Runde. Alle paar Kilometer gab es bei kleinen Stops und großen Pausen weitere Impulse - Texte, Gedichte, Lieder - zu diesem Thema.